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Eine kleine Bitte vorweg

Da typokurz jeden Monat fast 3000 (Mittelwert seit Februar 2005) und das Gemüsehandbuch über 1500 (Mittelwert seit April 2005) mal runtergeladen werden, habe ich eine kleine Bitte, die auch wirklich nur als solche zu verstehen ist. Mich interessiert, wer sich diese Dateien warum runterlädt und wie er sie gefunden hat. Deshalb würde ich mich über eine kurze E-Mail oder einen Kommentar zur jeweiligen typokurz-Ankündigung freuen. Aber wie gesagt: Dies ist nur als Bitte und keineswegs als Aufforderung zu verstehen. Wer nicht will, auch gut :-)!

Ein bekanntes Problem

Auf manchen Windows-Systemen kommt es beim direkten Öffnen einiger PDF-Dateien zu einer falschen Fehlermeldung, die PDF-Datei beginne nicht mit »%PDF-«. Dies ist falsch, die hier bereitgestellten Dateien beginnen mit »%PDF-«, um genau zu sein, beginnen sie mit »%PDF-1.4«. Es hilft in einem solchen Fall, die PDF-Datei zu speichern und dann zu öffnen. Ursache und somit Lösung des Problems sind leider unbekannt. Wer etwas zur Lösung beitragen kann, melde sich bitte bei mir.

Ich habe mittlerweile einen Hinweis bekommen, der sich auf die Serverkonfiguration bezieht. Leider kann ich diese Änderungen derzeit nicht ausprobieren, da der Server, auf dem diese Seiten liegen, nicht mein eigener ist.

typokurz – Einige wichtige typografische Regeln

typokurz enthält auf knapp 15 Seiten (einschließlich Titelseite, Inhalts-, Literaturverzeichnis und Stichwortregister) einige typografische Regeln – im Wesentlichen die Mikrotypografie betreffende Regeln –, die ich für wichtig und leicht umsetzbar halte. Die Regeln in typokurz helfen, typografische Fehler zu vermeiden, die mir beim Lesen verschiedenster Texte am häufigsten aufgefallen sind. Dazu gehören Briefe, Bewerbungen, Vorlesungsskripte, Referate, Hausarbeiten, Diplomarbeiten, aber auch wissenschaftliche Artikel für Journals, die noch nicht vom Verlag/Satzbüro/Lektor korrigiert wurden.

Derzeit bereitet mir noch die Lizenz, unter der typokurz stehen soll, das meiste Kopfzerbrechen. Sollte noch jemand Fehler in typokurz finden oder Korrektur- und Verbesserungsvorschläge haben, nehme ich diese jederzeit dankbar entgegen. Grundlegende Verbesserungsvorschläge werden jedoch auf absehbare Zeit nicht berücksichtigt werden können, weil mir für eine Umstrukturierung des Textes die Zeit fehlt. Bei inhaltlichen Korrekturvorschlägen bitte ich eine Quelle mit anzugeben. Was noch fehlt, sind ergänzende Artikel, die die Umsetzung der Regeln in verschiedenen Textverarbeitungsprogrammen und Satzsystemen erklären. Ich selbst plane dies für LaTeX, freue mich aber, wenn mir jemand zuvor kommt.

Wozu?

Wer diese Regeln beachtet, erleichtert dem Leser das Erfassen des Inhalts. Mir wird an dieser Stelle immer wieder gerne entgegnet, dass es doch wohl nur auf den Inhalt und nicht auf die Form ankäme. Dies ist einerseits ein Irrtum und andererseits enthalten beispielsweise auch Satzzeichen selbst inhaltliche Informationen. Es macht nun mal einen Unterschied, ob an einer Stelle im Text ein Gedankenstrich oder ein Bindestrich steht oder ein Ausrufezeichen oder ein Fragezeichen. Form und Inhalt gehören zusammen; ein roter Klecks ist etwas anderes als ein rotes Herz. Außerdem achten doch die allermeisten sehr genau auf eine korrekte Orthografie. Wer diesbezüglich auf den Duden schwört, findet auch dort Regelungen und Hinweise wie Anführungszeichen, Gedankenstriche usw. zu setzen sind. Natürlich geht die Typografie weit über diese Dinge hinaus. Doch diese in typokurz zu behandeln, würde den Rahmen sprengen. Es geht um für jedermann (und für jede Textverarbeitung) leicht umsetzbare Regeln.

Dem, der noch nicht überzeugt ist, weil er selbst noch nie erfahren hat, dass er typografisch gute Texte besser, schneller und weniger ermüdend erfassen kann, sei gesagt: Tun Sie es für Ihre Leser! Vielleicht sind diese oder einige darunter Vielleser oder geübte Leser – denen fällt es auf, oder es beeinflusst sie wenigstens unbewusst. Wenig geübte Leser werden sich mit allen Texten ähnlich schwer tun und deshalb auch kaum einen Unterschied feststellen. Vielleicht will man aber auch die Leserlichkeit bewusst nicht verbessern. Darauf hat mich ein Freund und Kollege, Mathias Schwarz, gebracht: »Du gehst davon aus, dass die Leute wollen, dass es andere verstehen. Ich hab da manchmal so meine Zweifel *augenzwinker*«.

typokurz für Textverarbeitungen und Satzsysteme

typokurz selbst ist neutral gehalten und zeigt nicht, wie sich die Regeln in verschiedenen Textverarbeitungen und Satzsystemen umsetzen lassen. In einem Artikel hat Torsten Landsiedel beschrieben, wie die Regeln mit OpenOffice.org beziehungsweise StarOffice unter Windows und Mac OS umgesetzt werden können. Wer einen entsprechenden kurzen Artikel zu einer weiteren Anwendung schreiben möchte, melde sich doch bitte bei mir! Zum einen möchte ich diesen Artikel gerne hier verlinken oder zum Download bereit stellen und zum anderen in einem einheitlichen Layout mit typokurz setzen. Die Anpassung an das Layout würde ich auch selbst vornehmen (wer sich mit LaTeX auskennt, kann auch die Präambel von typokurz bekommen).

Kleines Handbuch der Gemüsekunde (2. Auflage, 2005)

Dieses knapp 100 DIN-A5-Seiten umfassende Buch ist 2003 während meiner Beschäftigung an der Universität Kassel in Zusammenarbeit der drei Fachgebiete Ökologischer Land- und Pflanzenbau, Ökologische Lebensmittelqualität und Ernährungskultur und Agrar- und Lebensmittelmarketing entstanden. Es wurde innerhalb eines vom BMVEL geförderten Drittmittelprojekts für Teilnehmer einer Studie entwickelt. Dabei sollte u. a. der Wissentransfer durch bestimmte Methoden der Verbraucheraufklärung und deren Einfluss auf das Ernährungsverhalten gemessen werden.

  • Kleines Handbuch der Gemüsekunde, 2. Auflage, 2005, DIN A5 (mit Bindekorrektur)
  • Kleines Handbuch der Gemüsekunde, 2. Auflage, 2005, 2 DIN-A5-Seiten auf einem DIN-A4-Blatt (ohne Bindekorrektur)
  • Kleines Handbuch der Gemüsekunde (PDF), 2. Auflage, 2005, 4 DIN-A5-Seiten auf einem DIN-A4-Blatt (Vorder- und Rückseite) für doppelseitigen Druck, Signatur 16 (mit Bindekorrektur)

Hier ein Auszug aus dem Buch (Kapitel »Einleitung«):

In dem vorliegenden Handbuch haben wir versucht, zu jeder Kultur auf GemüseSelbstErnte-Flächen eine Warenkunde zusammenzustellen. So findet man auf einen Blick alles zu einer Gemüseart: von Anbauhinweisen über Inhaltsstoffe des Gemüses und deren Wirkung bis hin zur Verarbeitung und Lagerung.

Im ersten Teil sind einige allgemeine Aspekte des Anbaus, der Inhaltsstoffe und der Verarbeitung behandelt. Im zweiten Teil werden die einzelnen Kulturen behandelt. Sie sind ohne Rücksicht auf ihre Pflanzenfamilienzugehörigkeit alphabetisch geordnet, so dass man schnell jedes Gemüse finden kann. Außer einigen Anbauhinweisen werden dort die pflanzenbaulichen Aspekte sowie die Besonderheiten in der Pflege und Ernte jeder Kultur beschrieben. In einer Zeitleiste kann man auf einen Blick die zeitlichen Möglichkeiten der Aussaat, Pflanzung und Ernte jeder Gemüseart erkennen. Diese Angaben berücksichtigen immer die zeitlichen Vorgaben durch das Konzept der GemüseSelbstErnte. Danach folgt der ernährungsphysiologische Teil mit den Inhaltsstoffen der Gemüsearten. Zum Schluss wird auf die Verarbeitung des Gemüses sowie verschiedene Konservierungsmethoden eingegangen. Auch hierzu finden sich einige allgemeine Hinweise in Kapitel 1. Als Anregung gibt es zu jedem Gemüse außerdem ein bis drei Rezepte, wobei wir uns bemüht haben dafür keine alltäglichen Rezepte heraus zu suchen. Die Rezeptmengen sind immer für vier Personen bemessen, z. T. können auch die Gemüsearten in den Rezepten ausgetauscht werden.

Und nun wünschen wir viel Spaß beim Gärtnern, Ernten und Verwerten!

Gesetzt wurde das Buch von mir beziehungsweise LaTeX mit pdfTeX-1.21a. An Gestaltung und Layout waren die drei Autoren und ihre Chefs beteiligt, so dass ich mich nicht an allen Stellen durchsetzen konnte (insbesondere, was den Schriftzug »GemüseSelbstErnte« angeht ;-(). Dennoch bin ich mit dem Ergebnis recht zufrieden, auch wenn Manches besser hätte gelöst werden können/müssen. Für welche Teile ich inhaltlich und sprachlich verantwortlich bin, ist Seite II zu entnehmen.

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3 Kommentare zu “Downloads

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