typokurz 1.7

Nach 2½ Jahren habe ich es endlich geschafft, eine neue Version von typokurz fertigzustellen. Zwar hatte ich den größten Teil der nun enthaltenden Änderungen schon kurz nach dem Erscheinen von Version 1.6 eingearbeitet. Aber mit einem besonders aufmerksamen Leser, Stephan Hennig, hatte ich einige diffizile sprachliche und grammatikalische Feinheiten zu klären. Dazu kamen Zeitmangel und meine Unentschlossenheit, typokurz grundlegend zu überarbeiten. Dies habe ich nun auch nicht getan, weil ich keine Notwendigkeit dazu sehe. Zwar habe ich durchaus Lust, typokurz neu zu gestalten, aber dazu fand ich bisher nicht die Zeit. Die Resonanz auf typokurz ist außerdem durchgehend positiv und ich bin immer wieder überrascht welche Kreise diese kleine Anleitung seit dem Erscheinen 2005 gezogen hat. All denen, die zur Verbreitung von typokurz beigetragen haben, sei an dieser Stelle noch einmal herzlich gedankt! Wer seine bevorzugte Suchmaschine mit »typokurz« füttert, wird sehen wie weit typokurz inzwischen verbreitet ist. Aus Rückmeldungen per E-Mail weiß ich, dass typokurz auch an vielen Universitätsinstituten als Vorgabe für das Gestalten von Semester- und Abschlussarbeiten verwendet wird.

Version 1.7 ist kein großer Wurf, die Änderungen beschränken sich im Wesentlichen auf orthografische Korrekturen, Umformulierungen und Änderungen am LaTeX-Code; ein weiteres Beispiel für den Bis-Strich ist hinzugekommen. Die auffälligste Änderung sind die blauen Randbemerkungen. Die, die ihre Ergänzungsvorschläge nicht realisiert sehen, sollen bitte nicht enttäuscht sein. Aber wie ich schon in den privaten E-Mails mitteilte, lebt typokurz von seiner Kürze. Natürlich gäbe es noch viel mehr zu ergänzen – ich habe viele Ideen –, aber dann wäre typokurz nicht mehr typokurz und fände auch nicht mehr die zahlreiche Leserschaft. Wer durch typokurz für die Thematik sensibilisiert wurde und mehr über Typografie wissen möchte, findet im Literaturverzeichnis von typokurz einige Anregungen. Ein guter Start ist »Erste Hilfe in Typografie« von Willberg und Forssman.

Download typokurz und weitere Informationen: https://zvisionwelt.files.wordpress.com/2012/01/typokurz.pdf

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ThinkPad X200/X200s nicht auf BIOS 3.01 aktualisieren!

Mehrere Besitzer eines Lenovo ThinkPad X200 und X200s berichten von schwerwiegenden Problemen nach dem Upgrade auf die BIOS-Version 3.01. Das System lässt sich nicht mehr hochfahren und das Einspielen einer alten BIOS-Version schlägt ebenfalls fehl. Leider erweist sich der Lenovo-Support als wenig hilfreich, was ich ausgesprochen bedauerlich finde. Ich bin selbst Besitzer eines X200s und ein wichtiger Grund für die Anschaffung von ThinkPads war der bisher vorbildliche Service von IBM und später auch Lenovo. Über meinen lokalen Lenovo-Händler kann ich bisher auch nicht klagen …

Für das BIOS-Problem hat ein Anwender einen Workaround gefunden: In den BIOS-Einstellungen (nach dem Einschalten über F1 zu erreichen) ist unter Config > CPU »Intel VT-d Feature« zu deaktivieren. Bleibt zu hoffen, das Lenovo dieses Problem schnell behebt.

Vernetzungsstelle Schulverpflegung Saarland

Im Rahmen des Nationalen Aktionsplans »IN FORM – Deutschlands Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung«, der vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) und dem Bundesministerium für Gesundheit ins Leben gerufen wurde, soll in jedem Bundesland eine Vernetzungsstelle Schulverpflegung eingerichtet werden. Die Vernetzungsstelle Schulverpflegung Saarland hat am 1. April 2009 bei der LandesArbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung Saarland e.V. (LAGS) ihren Dienst aufgenommen. Gesteuert wird die Vernetzungsstelle durch die Ministerien Umwelt (MfU), Justiz, Arbeit, Gesundheit und Soziales (MiJAGS), Bildung, Familie, Frauen und Kultur (MBFFK) und Inneres und Sport (MIS). Geleitet wird die Vernetzungsstelle von mir auf einer halben Stelle. Eine ganze Stelle wird noch eingerichtet – zum einen Teil beim MfU, zum andern Teil bei der LAGS. Zentrale Aufgabe der Vernetzungsstelle ist die verbindliche Einführung der vom BMELV geförderten und der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE) herausgegebenen »Qualitätsstandards für die Schulverpflegung« in Schulen mit Mittags- und Zwischenverpflegung und die Steigerung des Einsatzes regionaler und saisonaler Lebensmittel. Die Qualitätsstandards basieren auf optimiX®, dem Konzept der optimierten Mischkost vom Forschungsinstitut für Kinderernährung in Dortmund.