Mehr High-End-Smartphones mit wechselbarem Akku!

Für mein HTC Desire hatte ich einen Wechsel-Akku, den ich auch regelmäßig brauchte. Dann kam die One-Serie von HTC und der wechselbare Akku verschwand. Also wurde mein nächstes Smartphone kein HTC-Gerät mehr, obwohl ich mit dem Desire sehr zufrieden war.

Am Dienstag war ich auf einer Tagung, von der ich 22 Tweets absetzte – eigene und Retweets. Ich nutzte mein Smartphone dadurch häufiger als sonst. Ob ich es dadurch intensiv, normal – was auch immer das bedeutet – oder wenig nutzte, vermag ich nicht zu beurteilen. Als ich jedoch im Zug auf der Heimfahrt saß – neun Stunden nachdem ich das voll aufgeladene Smartphone vom Ladegerät trennte –, war der Akku-Ladestand bei 12 Prozent angelangt – trotz Energiesparmodus und niedrigster Helligkeitsstufe des Displays, deaktiviertem WLAN, Bluetooth und NFC. Mein Ticket war in der App der Deutschen Bahn gespeichert. Und ausgerechnet in dem Abteil, in dem ich im ICE einen Sitzplatz reserviert hatte, funktionierten die Steckdosen nicht. Wie ich feststellen musste, funktionierten die Steckdosen auch in weiteren Abteilen nicht. Also habe ich den Zugbegleiter gesucht, solange ich noch Strom für mein Smartphone hatte, um ihm mein Ticket zu zeigen und ihn auf die ausgefallenen Steckdosen hinzuweisen. Er prüfte daraufhin die Sicherungen, an denen es aber nicht lag.

Da ich außerdem mein Smartphone als MP3-Player nutze und während Zugfahrten viel auf meinem Smartphone lese, wurde ich unruhig – schließlich hatte ich noch gut drei Stunden Fahrt vor mir und einen Anschlusszug, in dem ich dem Zugbegleiter auch noch das Ticket zeigen musste. Also habe ich in fast allen Abteilen eine Steckdose getestet und tatsächlich im letzten Abteil eine funktionierende Steckdose gefunden. Ich habe mein Gepäck durch den halben Zug in das Abteil geschleppt und konnte dort den Akku meines Smartphones aufladen. Beim Aussteigen hatte der Akku wieder einen Ladestand von 41 Prozent. Als ich schließlich zu Hause war, war er wieder bei 12 Prozent angelangt.

In weiser Voraussicht hatte ich mich bei meinem neuen Smartphone im vergangenen September für eines mit einem wechselbaren Akku entschieden. Noch in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch bestellte ich für mein Samsung Galaxy S3 einen Ersatzakku, der auch gleich gestern schon zum Einsatz kommen musste. Leider ist Samsung der letzte Anbieter im High-End-Bereich, der Smartphones mit wechselbarem Akku anbietet. Und leider bin ich kein zufriedener Samsung-Kunde.

Liebe Smartphone-Hersteller, bitte entwickelt High-End-Smartphones mit vom Nutzer wechselbarem Akku! Ich bin mir sicher, dass sich dies auch mit Unibody-Geräten realisieren lässt. Für die SIM-Karte und SD-Karten schafft Ihr es doch auch Slots in Unibody-Gehäusen zu integrieren. Das geht sicherlich auch für einen Akku! Ich möchte kein kleineres Display mehr haben, als mein S3 hat. Und auch eine geringere Auflösung möchte ich nicht mehr. Aber das S4 soll auch nicht mein nächstes Smartphone werden. Dafür habe ich mich im letzten halben Jahr zu oft über Samsung und mein S3 geärgert. Also liebe Samsung-Konkurrenz, strengt Euch an!

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Samsung Galaxy S3 – WLAN-Probleme mit Speedport und Bridge gelöst

In einem Netzwerk mit Speedport W 504V (Router) und Speedport W 101 Bridge (Repeater) hatte ich Probleme, eine stabile WLAN-Verbindung mit meinem S3 zu bekommen. Im Netz finden sich dazu auch verschiedene Berichte und Lösungsvorschläge, von denen keiner bei mir das Problem löste. Die aktuelle Konfiguration des Speedport W 504V:

  • Übertragungsmodus: 802.11a + 802.11n (wird im Handbuch empfohlen, wenn man IP-TV an dem Gerät nutzt)
  • Sendeleistung: Hoch
  • Kanal: Auto (kleinere Werte als 36 lassen sich nicht auswählen)
  • Geschwindigkeit: max. 300 Mbit/s
  • Sicherheit: WPA/WPA2 (auch WPA2 hatte ich getestet, aber damit reproduzierbar schlechtere Empfangssignale zwischen Router und Bridge)

Mit der gleichen Konfiguration hatte ich keinerlei Empfangsprobleme mit meinem HTC Desire. Mit dem S3 hatte ich im Wohnzimmer fast im Sekundentakt Verbindungen und Verbindungsabbrüche, so dass keine stabile Verbindung zustande kam. Selbst kleine Apps konnten so nicht aus dem Google Play Store installiert werden. Da ich dieses Verhalten im Büro mit dem S3 trotz schwacher Signalstärke nicht beobachtet habe, scheint kein grundlegendes Problem mit dem S3-WLAN-Modul vorzuliegen.

Bevor ich zur Lösung komme, hier noch ein paar technische Hintergründe, zitiert aus dem Bridge-Handbuch (11/2009, Seite 13):

Wenn die Speedport W 101 Bridge und der Speedport WLAN Router miteinander verbunden sind, dann

  • werden WLAN-Geräte, die mit 2,4 GHz-Verbindungen (802.11 b/g/n) am Speedport WLAN-Router angemeldet waren, jetzt automatisch mit der Speedport W 101 Bridge verbunden und können sofort weiter verwendet werden.
  • bleiben WLAN-Geräte mit 5 GHz-Verbindungen (802.11 a/n) am Speedport WLAN-Router angemeldet und können wir gewohnt genutzt werden. […]

Über »*#0011#« im Telefon des S3 und dann unter WiFi konnte ich sehen, dass mein Gerät mit 2,4 GHz im n-Standard funkte und erwartungsgemäß mit der Bridge verbunden war. Nachdem ich die Bridge ausgesteckt hatte, verband sich das S3 nicht automatisch mit dem Router – trotz gleicher (unsichtbarer) SSID und gleichem PSK. Also habe ich ein neues Netzwerk mit den entsprechenden Daten angelegt. Daraufhin verband sich das S3 mit dem Router im 5-GHz-Bereich – und ich hatte eine stabile WLAN-Verbindung! Die Bridge wird allerdings benötigt, um in einem anderen Raum einen IP-TV-Receiver zu betreiben. Nachdem die Bridge wieder angeschlossen war, blieb das S3 zunächst mit dem Router im 5-GHz-Band verbunden. Nach einem Neustart des Routers war das S3 im 2,4-GHz-Band mit der Bridge verbunden. Zu einem späteren Zeitpunkt war das S3 wieder mit dem Router verbunden.

Es scheint also nun so zu sein, dass das S3 zwischen Router und Bridge wählt; ich vermute abhängig von der Signalstärke. Im Wohnzimmer ist das Router-Signal stärker, im Rest der Wohnung das Bridge-Signal. Somit scheint sich zumindest für mich das Problem mit der stabilen WLAN-Verbindung des S3 gelöst zu haben. Vielleicht können andere Nutzer das in ihrem Netzwerk verifizieren.